Alles Folgende betrifft Peptide. Wir bleiben bei klarer Sprache, beziehen uns auf die Studienlage und trennen gut belegte Aussagen von offenen Fragen.
Diese Seite wurde am 2026-03-10 aktualisiert und wird regelmäßig bei neuen Erkenntnissen überarbeitet.
=== Vermutetes Reservoir von Viren === Bei Fledermäusen und Nagern wird ein Reservoir von Paramyxovirusarten vermutet. Hierbei wurden bis jetzt 86 Fledermaus- und 33 Nagerarten untersucht, hauptsächlich tropische Arten. Das Mumps-Virus ist laut einer Untersuchung von Fledermäusen auf den Menschen übergegangen. Bei dieser Studie wurden nur Fledermäuse und Nager untersucht, keine Tiere der Nahrungskette davor und danach. Eine Prüfung, ob die Tiere die Viren über die Nahrung aufgenommen haben (und damit nur Zwischenwirte wären), erfolgte nicht. Auch andere Überträger (die nicht untersucht wurden), etwa Insekten wären möglich.
Quellen: de.wikipedia.org
== Nutzung der Ausscheidungen == Fledermäuse scheiden im Gegensatz zu den meisten anderen Säugetieren, aber ebenso wie Vögel und Reptilien, Stickstoffverbindungen als Guanin aus. Guanin ist zwar energiereicher als Harnstoff, benötigt aber kaum Wasser zur Ausscheidung, sodass die Tiere nicht so viel Trinkwasser wie andere Säugetiere benötigen und das Wasser im Körper nicht mitgeführt werden muss. Diese Ersparnis an zu bewegender Masse unterstützt die Flugfähigkeit. Höhlenablagerungen aus Fledermauskot können als sogenannter Höhlenguano abbauwürdige Mächtigkeiten erreichen. Höhlenguano wird ebenso wie Inselguano, der aus Seevogelausscheidungen besteht, als phosphatreiches Düngemittel eingesetzt.
Quellen: de.wikipedia.org
== Name == Der allgemeinsprachliche Name Fledermaus geht auf das Althochdeutsche zurück und ist seit dem 8. Jahrhundert belegt. Aus althochdeutsch fledarmūs („Flattermaus“, zu flattern und Maus gebildet) wurde mittelhochdeutsch vledermūs und neuhochdeutsch Fledermaus. In anderen germanischen Sprachen finden sich ähnliche, abgeleitete Begriffe, zum Beispiel Schwedisch fladdermus, Niederländisch vleermuis und Englisch (historisch, heute unüblich) flittermouse. Um den allgemeinsprachlichen Namen an die wissenschaftliche Erkenntnis anzupassen, dass Fledermäuse nicht zu den Mäusen gehören, beschloss die Deutsche Gesellschaft für Säugetierkunde 1942 auf ihrer Jahrestagung die Umbenennung von Fledermaus in Fleder. Die Nationalsozialisten – Adolf Hitler war persönlich darüber verärgert – verhinderten diesen Vorstoß. Der wissenschaftliche Name 'Microchiroptera' setzt sich aus den griechischen Wörtern micro- für klein, cheir für Hand und ptera für Flügel zusammen und bedeutet wortwörtlich Kleine Handflügler.
Quellen: de.wikipedia.org
== Literatur == Björn Siemers, Dietmar Nill (Hrsg.): Fledermäuse: das Praxisbuch. BLV, München 2000, ISBN 3-405-15930-X. Christian Dietz, Otto von Helversen: Illustrated identification key to the bats of Europe. Electronic publication, 2004 (PDF; 7,6 MB). Christian Dietz, Otto von Helversen, Dietmar Nill: Handbuch der Fledermäuse Europas und Nordwestafrikas. Biologie, Kennzeichen, Gefährdung. Kosmos, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-440-09693-2. Jochen Niethammer, Franz Krapp (Hrsg.): Handbuch der Säugetiere Europas (sehr detailliertes Fachbuch) Band 4/1: Fledertiere. Aula, Wiesbaden 2001, ISBN 3-89104-638-3. Band 4/2: Fledertiere. Aula, Wiesbaden 2004, ISBN 3-89104-639-1. Reinald Skiba: Fledermäuse: Kennzeichen, Echoortung und Detektoranwendung. (= Die Neue Brehm-Bücherei. Band 648). 2., überarb. Auflage 2009, ISBN 978-3-89432-907-5. Klaus Richarz: Fledermäuse: Beobachten, erkennen und schützen. Taschenbuch, Kosmos, 3. Edition 2015, ISBN 3-440-14909-9 (Einführung für Fledermausfreunde) Merlin Tuttle: The Secret Lives of Bats: My Adventures with the World’s Most Misunderstood Mammals. Houghton Mifflin Harcourt, New York 2015, ISBN 978-0-544-38227-5. Spezielle Themen
Quellen: de.wikipedia.org
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